
Aris Fioretos, Sohn eines griechischen Vaters und einer österreichischen Mutter, geboren und aufgewachsen in Schweden, wohnhaft in Berlin, bringt in seiner Literatur das scheinbar Disparate und Gegensätzliche zusammen. Sein neues Buch ist eine wahre Wunderkammer: Neben anatomischen Feldstudien und einer Exkursion ins Innere des Schädels stehen Kindheitserinnerungen, „Gänsehautelegien“ und eine „Liebeserklärung an Fräulein Uhr“. Ob Fioretos von der Schneiderpuppe seiner Großmutter in Wien erzählt oder über die richtige Geschwindigkeit beim Lesen reflektiert, ob er die Schriftsteller in Hunde und Katzen einteilt, Nabokovs Haus in Rußland besucht oder das erste Niederlagenmuseum der Welt erfindet – immer sind seine Texte listig, lustvoll und – auf der Grenze zwischen Fiktion und Essay balancierend – ein Lesevergnügen auf hohem Niveau.
„Aris Fioretos ist der Prismatiker unter den schwedischen Schriftstellern, die heute von sich reden machen. Sein scharfter Geistesstrahl trifft auf die Glaskörper unserer westlichen Wirklichkeiten und kommt gebrochen in vielerlei Stilformen und Schreibweisen auf der anderen Seite, der Buchseite, wieder heraus – zum stillen Entzücken des Lesers.“ – Durs Grünbein
Der Autor:
Aris Fioretos wurde 1960 in Göteborg geboren. Auf Studien in Stockholm, Paris und Yale folgten Wanderjahre. Für seine Übersetzungen – er übertrug u.a. Paul Auster, Hölderlin und Vladimir Nabokov ins Schwedische – wie für seine eigene Literatur hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Zuletzt erschienen auf deutsch die Romane Die Seelensucherin (2000) und Die Wahrheit über Sascha Knisch (2003). Aris Fioretos lebt in Berlin.
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Belletristik
Die Wahrheit über
Sascha Knisch
Die Seelensucherin
Essayistik
Das Maß eines Fußes
Babel
Berlin
über und
unter der Erde
Mein
schwarzer Schädel
In anderen Sprachen
Der letzte Grieche
Re:
der Regenbogen
Der
feste Buchstab
Die
Vanitasroutinen
Ein
Buch über Phantome
Das
graue Buch
Spur
des Worts
Der
kritische Moment
Das
Buch des Teilens
Roman, 2009.
Festschrift, 2008.
Essays, 2008.
Essays, 2004.
Prosapoesie, 1991.
Wissenschaftliche
Aufsätze, 1991.
Essay, 1994.
Essay, 1996.
Kurzprosa, 1998.
Essays, 1994.
Essays, 1999.
Essays, 2006.
Roman, 2003.
Essay, 2003.
Roman, 2000.
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