
Das Buch des Teilens handelt von der Zeit nach einem
Unfall. Es besteht aus Notizen, die sich der Aussprache des Graus
annähern. Sie können als ein Zwitter aus Prosa und Poesie,
Erzählung und Fragment oder Reflexion und Traum bestimmt
werden. Die Frage, die sie formulieren, lautet: Wie ist es möglich,
den Verschwundenen in Erinnerung zu behalten?
Wenn in diesen Bruchstücken
jemand das Wort führt, dann ein Rumpelkammerorpheus. Zwar
will er durch saumseligen Gesang die Zeit zurückdrehen, weiß
aber zugleich, dass es unmöglich ist, seine Schicksalsfreundin
von Neuem gegenwärtig werden zu lassen, indem er sie anruft.
Deshalb wird das Nein zu seinem Emblem, doch auch ein Nein führt
dazu, dass etwas geschieht. Man könnte auch sagen: Im besten
Falle kann dieser Unratelegiker das Erlebnis des Augenblicks dieses
Verschwindens wieder lebendig werden lassen. Das Buch des
Teilens enthält den Bericht über diese Erfahrung.
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