Spur des Worts
Studien zum Werk Paul Celans


Essays
Originaltitel: Word Traces
Herausgeber
Baltimore: The Johns Hopkins University
Press 1994, XXV + 404 Seiten
Umschlag: Håkan Rehnberg, Ohne Titel (1990)
ISBN: 0-8018-4525-4 (Leinen); 0-8018-4767-2 (Pappe)


Die zentrale Rolle Paul Celans in der Nachkriegsliteratur ist unter europäischen Geisteswissenschaftlern allgemein anerkannt, im anglo-amerikanischen Raum jedoch nur selten angesprochen worden. In Spur des Worts versucht Aris Fioretos dieses Ungleichgewicht auszutarieren, in dem er dreizehn Experten im bislang umfangreichsten englischsprachigen, kritischen Sammelband über Celan zu Wort kommen lässt.
      Der Band beginnt mit der ersten vollständigen englischen Übersetzung von Jacques Derridas langem Essay „Schibboleth. Für Paul Celan“. Aufsätze Otto Pöggelers, Dennis J. Schmidts und Philippe Lacoue-Labarthes erkunden anschließend die Beziehung von Dichtung und Philosophie in Celans Werk. Christopher Fynsk, Joel Golb und Werner Hamacher diskutieren die Wechselbeziehungen zwischen Poesie und Poetik, und Anders Olsson, Hans-Jost Frey und der Herausgeber Aris Fioretos untersuchen den speziell „geschriebenen“ Charakter von Celans Lyrik. Im letzten Teil des Buchs behandeln Aufsätze von Hans-Jost Frey, Thomas Pepper und Leonard Olschner die Auswirkungen von Celans Arbeit als Übersetzer.