 
Berlin über und unter der Erde
Alfred Grenander, die U-Bahn und
die Kultur der Metropole
Aufsätze
Herausgeber
Berlin: Nicolai Verlag, 2006, 360 Seiten mit 300 Bildern
Umschlag und Gestaltung: Atelier Gewerk
ISBN: 3-89479-344-9     |

Er war der geheime Herr des Berliner Untergrunds. Von der Jahrhundertwende
bis Anfang der 1930er Jahre sorgte Alfred Grenander (1863–1931)
dafür, dass die aufstrebende Metropole Berlin eine flächendeckende
Hoch- und Untergrundbahn erhielt. Er war Architekt, Möbeldesigner
und Städteplaner, er war Innenraumgestalter, Kunstgewerbler
und Erneuerer. Und er war Schwede.
Mit diesem Buch wird zum ersten
Mal ein unbekanntes Stück Berliner Architekturgeschichte
aufgearbeitet. Das Werk präsentiert eine Fülle bisher
nicht publizierter Dokumente und Zeugnisse. Es vereint reichhaltiges
Material zu sämtlichen Bauten Grenanders in Berlin und Umgebung,
und es widmet sich der städtebaulichen Aktualität des
Architekten, der als deutscher Repräsentant auf der Weltausstellung
in St. Louis 1904 als „der Erneuerer der deutschen Kunst“
gefeiert wurde. Das Buch geht auch der Kultur- und Mediengeschichte
der U-Bahn nach, die den Wahrnehmungsgewohnheiten der Großstadtmenschen
in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderes
Medium einen neuen Takt gab.
Mit Beiträgen von Christoph
Brachmann, Dirk Böndel, Alfred Gottwaldt, Durs Grünbein,
Falk Jaeger, Sven-Åke Johansson, Jörg Kuhn, Steffie
Kuthe, Dorrit Müller, Bitte Nygren, Martin Petsch, Ann Katrin
Pihl Atmer, Thomas Steigenberger, Anja Steinhorst und Hanns Zischler
sowie Aris Fioretos.
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