Die Wahrheit über Sascha Knisch


Roman
Originaltitel: Sanningen om Sascha Knisch
Übersetzt von Paul Berf
Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag
2003, 351 Seiten
Umschlag: Groothuis, Lohfert, Consorten (Hamburg)
ISBN: 3-8321-7828-7



„Mein Name ist Knisch, Sascha Knisch, und vor sechs Tagen war mein Leben in bester Ordnung.“
Berlin im heißen „Jahrhundertsommer“ 1928. Die sexuellen Gewohnheiten des Sascha Knisch sind von besonderer Natur. Eines Abends trifft er in dem Kino, in der er als Vorführer arbeitet, die rätselhafte Dora Wilms wider – seine „Madame“. Eine Woche später ist sie tot, und Kommissar Manetti beschuldigt ihn des Mordes. Als Sascha Knisch versucht, seine Unschuld zu beweisen, gerät er in die Verstrickungen einer wissenschaftlichen Verschwörung. Was geht vor in der Stiftung für Sexualforschung? Knisch wird hineingezogen in eine Geschichte, deren rettenden Wahrheit in dem liegt, was nicht geschehen ist.
Die Wahrheit über Sascha Knisch handelt von den Verkleidungen des Sexuellen, seinen Verlockungen und Verführungen und erzählt anspielungsreich von der Liebe zwischen zwei Menschen in einem Deutschland, das am Rande der Katastrophe steht. Und vor Allem ist der neue Roman von Aris Fioretos eine als rätselhafter Thriller maskierte, scharfsinnige und komische Liebeserklärung an die Kraft der Einbildung.